Veränderung der alten Programmierung

Hypnose wird seit mehreren Jahrtausenden erfolgreich eingesetzt. Eine aus dem 4. Jahrtausend vor Christus stammende Schrift zeigt, dass Hypnose bereits von den Priesterärzten im alten Sumer verwendet wurde. Weitere Überlieferungen finden sich in Tausende von Jahren alten griechischen, ägyptischen und indischen Schriften. Auch Schamanen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen verwenden hypnoseähnliche Techniken: Die von Schamanen für ihre Heilrituale verwendeten Trommelrhythmen versetzen den Kranken wie bei einer Hypnose in einen Trancezustand. In diesem Zustand ist das Unterbewusstsein zugänglicher für Heilung, aber auch für neue Informationen. Hier liegt der Schlüssel für tief greifende Verhaltensveränderungen. 

Der durch eine Hypnose hervorgerufene Zustand (Trance) kann weder mit einem Schlafzustand noch mit einer Narkose verglichen werden. Vielmehr entspricht er dem Zustand, in dem sich jeder Mensch abends beim Einschlafen oder morgens beim Aufwachen befindet, d. h. dem entspannten Zustand zwischen Wachen und Schlafen.

Allerdings wird dieser Zustand vom Hypnotiseur vertieft und stabil gehalten. In der Hypnose wird das Bewusstsein - je nach Tiefe der Trance - mehr oder weniger stark eingeengt bzw. ganz abgeschaltet. Dafür ist das Unterbewusstsein besonders fokussiert und aktiv, wodurch sich eine erhöhte Suggestibilität ergibt. In diesem Zustand ist das Unterbewusstsein sehr offen für Veränderungen. Da unser Unterbewusstsein ca. 90 bis 95 Prozent unseres Verhaltens steuert, bedeutet dass, das in Hypnose auch grundsätzliche Verhaltensmuster geändert werden können.

Wir sind weder durch unsere Gene noch durch unsere frühesten Kindheitserfahrungen unabänderlich programmiert; wir können unser Leben durch bewusstes Denken und Wollen, das zum Handeln führt, verändern.

Mein Lehrer: David Woods